Uwe Fellensiek ist ein deutscher Schauspieler und Musiker, bekannt aus Filmkomödien und Fernsehkrimis wie „Manta, Manta“, „Voll normaaal“ und „SK Kölsch“. Seine Karriere begann jedoch nicht erst vor der Kamera: Bands, eigene Veröffentlichungen und Live-Musik gehören seit Jahrzehnten zu seinem künstlerischen Weg.
Das erklärt, weshalb sein Name sowohl in Filmografien als auch auf Plattencovern und Konzertankündigungen auftaucht. Wer nur eine bestimmte Fernsehrolle kennt, sieht deshalb lediglich einen Ausschnitt seiner Arbeit. Ein Blick auf die offiziellen Biografie-, Film- und Musikseiten zeigt einen Künstler, dessen berufliche Entwicklung mehrere Bühnen miteinander verbindet.
Uwe Fellensiek: Alter und Herkunft
Nach seiner offiziellen Biografie wurde Uwe Fellensiek am 30. August 1955 in Osnabrück geboren. Im November 2026 ist er damit 71 Jahre alt. Die Familie zog während seiner Kindheit ins Ruhrgebiet; Bochum wurde für seine weitere Entwicklung besonders wichtig.
Seine Lebensgeschichte führte zunächst nicht geradlinig in eine Schauspielausbildung. Nach dem Abitur begann er ein Bergbaustudium in Aachen, das er nach dem Vordiplom beendete. Anschließend kehrte er nach Bochum zurück und eröffnete den Live-Musikclub Spektrum. Musik und Veranstaltungen waren somit schon früh ein konkreter Teil seines Arbeitslebens.
Beim Lesen von Schauspielprofilen sollte man das tatsächliche Alter nicht mit dem sogenannten Spielalter verwechseln. Das Profil der Agentur Mewes nennt einen möglichen Besetzungsbereich von 65 bis 75 Jahren. Diese Spanne beschreibt die Einschätzung für Rollen und ist kein alternatives Geburtsdatum.
Von den ersten Bands zu Kowalski
Fellensiek spielte bereits vor seiner Filmkarriere in Bands. Seine eigene Biografie nennt zunächst Llanfaire und anschließend Bertha & Friends. Ab 1974 war er mit dieser Formation mehrere Jahre unterwegs. Der Wechsel zwischen Auftritten, Schule und späteren beruflichen Entscheidungen gehört damit zu den frühen Stationen seines Werdegangs.
Eine wichtige musikalische Verbindung ist Kowalski. Mit der Band erhielt er einen Plattenvertrag bei Virgin Records; das Album „Schlagende Wetter“ gehört zu den auf seiner Website dokumentierten Veröffentlichungen. Wer Fellensiek ausschließlich als Fernsehgesicht kennt, kann hier eine deutlich andere künstlerische Seite entdecken.
Die Musik ist dabei kein nachträglich hinzugefügtes Prominentenprojekt. Sie ging wesentlichen Teilen seiner Bekanntheit als Schauspieler voraus. Das macht seinen beruflichen Weg besonders: Film, Fernsehen und Bandarbeit sind bei ihm keine sauber voneinander getrennten Lebensabschnitte, sondern wiederkehrende Ausdrucksformen.
Bekannte Filme und charakteristische Rollen
In seiner eigenen Filmografie führt Fellensiek für „Manta, Manta“ aus dem Jahr 1991 die Rolle eines Discobesitzers auf. Für „Voll normaaal“ von 1994 nennt die Übersicht die Figur Nobbi. Beide Titel erklären einen Teil seiner Wiedererkennbarkeit beim Publikum deutscher Kinokomödien.
Seine Arbeit ist allerdings nicht auf dieses Genre beschränkt. Die Filmübersicht nennt beispielsweise auch „Egomania – Insel ohne Hoffnung“ unter der Regie von Christoph Schlingensief sowie „Goldene Zeiten“ von Peter Thorwarth. Unterschiedliche Regiehandschriften und Produktionsformen gehören damit zu seinem dokumentierten Profil.
Eine weitere Rolle ist der Clubbesitzer Nobbi im „Pottoriginale“-Roadmovie. Trotz ähnlicher Namen sollten Figuren aus verschiedenen Produktionen nicht automatisch miteinander gleichgesetzt werden. Eine Filmografie ordnet Darsteller, Werk und Rolle zusammen; sie behauptet keine Verbindung zwischen den jeweiligen Geschichten.
Als ergänzende Datenbank führt auch filmportal.de beim Deutschen Filminstitut & Filmmuseum Fellensieks Arbeiten auf. Dort werden unter anderem „Manta Manta“, „Voll normaaal“, „Goldene Zeiten“ und „Tal der Skorpione“ verzeichnet. Die Gegenprüfung hilft besonders dann, wenn unterschiedliche Webseiten Produktions- und Erscheinungsjahre verschieden darstellen.
Uwe Fellensiek im Fernsehen
Für viele Zuschauer ist sein Name eng mit „SK Kölsch“ verbunden. Die offizielle Fernsehübersicht nennt die Serie ebenso wie „Im Namen des Gesetzes“, „Notruf Hafenkante“, „Alarm für Cobra 11“ und „Alles was zählt“. Dazu kommen weitere Gastrollen und Fernsehproduktionen.
Diese Zusammenstellung zeigt die Breite seiner Arbeit im seriellen Fernsehen. Eine feste Serienfigur prägt die Wahrnehmung anders als ein einzelner Gastauftritt, doch beide gehören zum Beruf. Wer eine bestimmte Erinnerung an ihn überprüfen möchte, sollte deshalb nicht nur den Sendungstitel, sondern auch Folge, Rolle und Produktionszusammenhang vergleichen.
Bei Jahresangaben ist ebenfalls Genauigkeit sinnvoll. Ein Schauspieler kann in einer Folge mitgewirkt haben, die später wiederholt oder neu in einer Mediathek veröffentlicht wird. Ein aktueller Sendetermin bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die zugrunde liegenden Dreharbeiten erst kürzlich stattgefunden haben.
Welche neueren Arbeiten sind dokumentiert?
Seine offizielle TV-Liste enthält unter anderem „Heldt“ von 2019, „Kreuzfahrt ins Glück“ von 2021 und „Die Neue und der Bulle“ von 2024. Die Agentur nennt außerdem den ARD-Film „Alt, ledig, sucht“. Das sind konkrete Anhaltspunkte für neuere Arbeiten neben den besonders bekannten älteren Rollen.
Ein Agenturprofil ist jedoch keine vollständige Zukunftsplanung. Aus der Nennung eines Films lässt sich weder ein neuer Serienvertrag noch ein bestimmter nächster Ausstrahlungstermin ableiten. Für aktuelle Sendetermine sind die Programme der jeweiligen Sender maßgeblich; für Bühnenauftritte braucht es eine konkrete Veranstaltungsankündigung.
Solo-Veröffentlichungen und weitere Musikprojekte
Die offizielle Übersicht „Alben & Titel“ dokumentiert neben Kowalski auch Soloarbeiten und andere Formationen. Aufgeführt sind beispielsweise „Die Kowalski Protokolle“, das Projekt „Malagueña“, die Veröffentlichung „…lass das Träumen“ der Uwe Fellensiek Band sowie Arbeiten von Bertha & Friends und den Wonderbeats.
Auch „Ein ganzes Leben für Dich“ ist dort verzeichnet, einschließlich eines Bezugs zum VfL Bochum. Die Auswahl macht sichtbar, dass seine musikalischen Aktivitäten nicht auf einen einzigen Bandnamen oder einen einzigen Stil reduziert werden können. Hörbeispiele auf einer Künstlerseite geben dabei einen unmittelbareren Eindruck als eine bloße Liste bekannter Fernsehsendungen.
Wer Aufnahmen sucht, sollte Album, Formation und Titel auseinanderhalten. Eine Veröffentlichung unter seinem eigenen Namen ist nicht automatisch eine Kowalski-Platte. Auch ein älterer Bestellhinweis auf einer Website garantiert keine heutige Verfügbarkeit bei einem Händler.
Familie und frühere Ehe mit Corinna
In seiner offiziellen Biografie nennt Fellensiek einen Sohn, geboren 1996, und eine 1997 geschlossene Ehe mit Corinna, die nach seiner Darstellung zehn Monate dauerte. Das sind ausdrücklich historische Angaben. Sie sollten nicht als Beschreibung seines heutigen Beziehungsstatus gelesen werden.
Zu Corinna gibt es auf Promiglanz ein eigenes Porträt über Corinna Fellensiek. Wichtig ist, frühere und spätere familiäre Konstellationen zeitlich auseinanderzuhalten. Ein gemeinsamer Nachname beweist für sich genommen weder eine gegenwärtige Ehe noch eine aktuelle gemeinsame berufliche Tätigkeit.
Häufige Fragen zu Uwe Fellensiek
Wie alt ist Uwe Fellensiek?
Er wurde nach seiner offiziellen Biografie am 30. August 1955 geboren. Seit seinem Geburtstag im Jahr 2026 ist er 71 Jahre alt.
Aus welchen Filmen kennt man ihn?
Zu seinen dokumentierten Filmen gehören „Manta, Manta“, „Voll normaaal“, „Goldene Zeiten“ und „Tal der Skorpione“. Seine Filmografie umfasst darüber hinaus weitere Kino- und Fernsehproduktionen.
Hat er bei „SK Kölsch“ mitgespielt?
Ja. Die Serie ist in seiner offiziellen TV-Filmografie aufgeführt und gehört zu den besonders bekannten Stationen seiner Fernsehkarriere.
Ist Uwe Fellensiek auch Sänger?
Ja. Er ist als Musiker unter anderem mit Kowalski verbunden und dokumentiert auf seiner Website mehrere Band- und Solo-Veröffentlichungen.
Wo findet man aktuelle berufliche Informationen?
Seine offizielle Website und das Profil der Agentur Mewes liefern direkte berufliche Angaben. Konkrete Sendetermine und Konzertdaten sollten zusätzlich beim Sender oder Veranstalter geprüft werden.
