Karl Lagerfeld und Heidi Klum verband keine enge berufliche Partnerschaft und auch keine nachweisbare persönliche Feindschaft. Bekannt wurde ihr Verhältnis vor allem durch Lagerfelds öffentlich abwertende Kommentare über Klums Status in der High-Fashion-Welt, auf die Klum später überraschend gelassen reagierte. DIE WELT
Trotz der häufig erzählten Geschichte vom großen „Mode-Zoff“ kannten sich die beiden nachweislich zumindest aus dem beruflichen Umfeld. Klum sagte 2011 sogar, Lagerfeld habe sie Jahre zuvor persönlich für die CFDA Awards eingekleidet. 2012 wurden beide außerdem bei einer amfAR-Gala in Cannes freundlich miteinander fotografiert. t-online
Karl Lagerfeld und Heidi Klum im Überblick
| Punkt | Belegter Stand |
|---|---|
| Enge Freundschaft | Nicht dokumentiert |
| Langjährige Zusammenarbeit | Nicht dokumentiert |
| Früher beruflicher Kontakt | Ja, laut Klum unter anderem bei den CFDA Awards 2001 |
| Öffentliche Kritik Lagerfelds | Ja, besonders 2009 |
| Klums Reaktion | Öffentlich und vergleichsweise gelassen 2011 |
| Gemeinsamer öffentlicher Auftritt | Unter anderem amfAR Cannes 2012 |
| Persönlicher Streit | Nicht zuverlässig als dauerhafte Feindschaft belegbar |
| Lagerfelds Tod | 19. Februar 2019 |
Warum wird nach Karl Lagerfeld und Heidi Klum gesucht?
Der wichtigste Grund ist ein berühmtes Lagerfeld-Interview aus dem Jahr 2009. Der damalige Chanel-Designer stellte Klums Bedeutung für jene High-Fashion-Szene infrage, die für ihn von Paris, Couture-Häusern und internationalen Laufstegen geprägt war.
Dabei trafen zwei sehr unterschiedliche Karrieremodelle aufeinander. Lagerfeld gehörte über Jahrzehnte zum Zentrum der europäischen Luxusmode. Das Metropolitan Museum of Art beschreibt seine rund 65-jährige Karriere bei Häusern wie Chloé, Fendi und Chanel sowie seinem eigenen Label. The Metropolitan Museum of Art
Heidi Klum entwickelte ihre Karriere dagegen besonders stark in den USA. Ihre offizielle Biografie nennt den Sieg beim Wettbewerb „Model ’92“, Victoria’s Secret und ihr Cover der „Sports Illustrated Swimsuit Issue“ von 1998 als wichtige Stationen. Später wurde sie ebenso stark als Moderatorin, Produzentin und Unternehmerin bekannt. heidiklum.de
Der Konflikt war deshalb auch ein Streit darüber, was überhaupt ein „Topmodel“ ausmacht.
Was sagte Karl Lagerfeld über Heidi Klum?
Die bekannteste direkte Äußerung fiel im Juni 2009 in der ZDF-Sendung „Johannes B. Kerner“.
Lagerfeld behauptete sinngemäß, Heidi Klum nicht zu kennen, und fügte hinzu, auch Claudia Schiffer kenne sie nicht. Besonders oft zitiert wurde sein Hinweis, Klum sei „nie in Paris“ gewesen. Die zeitgenössische Berichterstattung von WELT dokumentiert die Aussagen unmittelbar zur Ausstrahlung. DIE WELT
Eine spätere dpa-Spurensuche bestätigte noch einmal, dass dieser Ausspruch tatsächlich gut dokumentiert ist. Lagerfeld stellte Klum dort in einen Gegensatz zu Models wie Claudia Schiffer, Nadja Auermann und Tatjana Patitz, die für ihn stärker zur klassischen europäischen High-Fashion-Welt gehörten. DIE WELT
Seine Aussage sollte allerdings nicht wörtlich so verstanden werden, dass er überhaupt nicht wusste, wer Heidi Klum war. Spätere Fakten machen deutlich, dass es zumindest vorherige Berührungspunkte gegeben hatte.
Kannte Karl Lagerfeld Heidi Klum wirklich nicht?
Die Behauptung ist kaum als buchstäbliche Tatsachenbeschreibung zu verstehen.
Heidi Klum erklärte 2011 in einem Interview, Lagerfeld habe sie persönlich für die CFDA Awards 2001 eingekleidet. Sie kommentierte seine spätere Aussage entsprechend ironisch und vermutete, er erinnere sich offenbar nicht daran. t-online
Damit ergibt sich ein wichtiger Unterschied zwischen Lagerfelds öffentlicher Pointe und der tatsächlichen Vorgeschichte.
Seriös formuliert lässt sich sagen: Lagerfeld kannte Klums Namen und hatte nach ihrer eigenen Darstellung bereits beruflich mit ihr zu tun. Seine Aussage „Ich kenne sie nicht“ war offenbar eine demonstrative Abwertung ihres Stellenwerts innerhalb seiner Vorstellung von High Fashion.
Was meinte Lagerfeld mit „nie in Paris“?
Mit „Paris“ meinte Lagerfeld nicht einfach einen Aufenthalt in der französischen Hauptstadt. Gemeint war die internationale High-Fashion- und Couture-Szene mit ihren wichtigsten Laufstegen, Modehäusern, Designern und Castings.
Heidi Klums Karriere verlief tatsächlich anders als die vieler klassischer Runway-Supermodels der 1990er-Jahre.
Ihre großen Erfolge entstanden unter anderem durch:
- Victoria’s Secret
- „Sports Illustrated“
- große Werbekampagnen
- kommerzielle Modeljobs
- „Project Runway“
- „Germany’s Next Topmodel“
- später „America’s Got Talent“ und weitere TV-Formate
Die Television Academy beschreibt Klum entsprechend nicht nur als Model, sondern auch als preisgekrönte Fernsehmoderatorin, Produzentin und Geschäftsfrau. 1997 wurde sie demnach der erste deutsche Victoria’s Secret Angel. Television Academy
Lagerfeld bewertete dagegen eine andere Art von Prestige besonders hoch. Seine berufliche Welt bestand aus Chanel, Fendi, Chloé, Haute Couture und den großen europäischen Modeschauen. The Metropolitan Museum of Art
War Heidi Klum kein echtes Topmodel?
Das hängt davon ab, wie der Begriff definiert wird.
Wenn „Topmodel“ sehr eng als Model verstanden wird, das regelmäßig für die wichtigsten Pariser und Mailänder Modehäuser über den Laufsteg geht, entsprach Klums Karriere tatsächlich weniger diesem klassischen Profil als die von Claudia Schiffer oder anderen Runway-Stars jener Zeit.
Nach kommerziellem Erfolg, internationaler Bekanntheit, Magazin-Covern, Werbeverträgen und Dauer der Karriere war Klum dagegen eindeutig außergewöhnlich erfolgreich.
Klum selbst erkannte diesen Unterschied offen an. 2011 sagte sie, sie sei auf den großen Laufstegen nicht zu Hause gewesen und habe den kommerziellen Weg eines Models genommen. Gleichzeitig verwies sie darauf, damit finanziell erfolgreich gewesen zu sein. t-online
Das macht die Kontroverse verständlicher. Lagerfeld und Klum verwendeten praktisch zwei unterschiedliche Maßstäbe für Erfolg in der Modebranche.
Hat Karl Lagerfeld Heidi Klum als „Werbegirl“ bezeichnet?
Hier wird in vielen Rückblicken etwas durcheinandergebracht.
Der bekannte Satz, Heidi Klum sei „kein Topmodel, sondern ein Werbegirl“, wurde 2009 Wolfgang Joop zugeschrieben. Eine spätere WELT-Zusammenstellung nennt ausdrücklich Joop und verweist dabei auf ein damaliges BUNTE-Interview. DIE WELT
Lagerfelds gut belegte Kritik lautete dagegen vor allem, dass er Klum angeblich nicht kenne und sie in Paris keine entsprechende Rolle gespielt habe. DIE WELT
Einige spätere Artikel vermischten beide Aussagen oder ordneten „Werbegirl“ pauschal Lagerfeld zu. Für eine saubere Darstellung sollten die Zitate getrennt werden:
Lagerfeld: Kritik an Klums fehlender Präsenz in seiner Pariser High-Fashion-Welt.
Joop: die Formulierung „Werbegirl“ statt „Topmodel“.
Wie reagierte Heidi Klum auf Karl Lagerfeld?
Heidi Klums öffentlich dokumentierte Antwort fiel deutlich weniger aggressiv aus als Lagerfelds ursprüngliche Kommentare.
2011 sagte sie, es sei Lagerfelds Meinung und diese müsse sie respektieren. Gleichzeitig erklärte sie offen, dass ihr Weg nicht über die großen Laufstege gegangen sei. t-online
Sie bezeichnete Lagerfeld sogar als „wunderbaren Designer“ und erinnerte daran, dass er sie nach ihrer Darstellung persönlich für die CFDA Awards 2001 eingekleidet hatte.
Am Ende erlaubte sie sich selbst einen scherzhaften Seitenhieb. Vielleicht schaue Lagerfeld nicht viel fern, lese keine Zeitungen oder lebe „auf einem anderen Planeten“, sagte sie laut damaliger Berichterstattung. t-online
Die Antwort zeigt, dass Klum die Kritik nicht vollständig ignorierte, daraus öffentlich aber auch keinen langjährigen persönlichen Krieg machte.
Haben Karl Lagerfeld und Heidi Klum zusammengearbeitet?
Eine umfangreiche oder langfristige Zusammenarbeit ist nicht dokumentiert.
Es gibt insbesondere keine belastbaren Hinweise darauf, dass Klum regelmäßig für Chanel, Fendi oder Lagerfelds eigenes Label auf dem Laufsteg arbeitete oder eine bedeutende Kampagne unter seiner kreativen Leitung hatte.
Der konkreteste bekannte berufliche Berührungspunkt stammt von Klum selbst. Sie erklärte, Lagerfeld habe sie für die CFDA Awards 2001 persönlich eingekleidet. t-online
Das ist wesentlich weniger als eine klassische Designer-Model-Partnerschaft, wie Lagerfeld sie beispielsweise mit Claudia Schiffer pflegte.
Deshalb wäre die Behauptung, Karl Lagerfeld und Heidi Klum seien langjährige Kollegen oder enge kreative Partner gewesen, übertrieben.
Karl Lagerfeld, Heidi Klum und Claudia Schiffer
Claudia Schiffer spielte in Lagerfelds Kritik eine zentrale Rolle, weil sie für ihn einen anderen Typ deutscher Modelkarriere verkörperte.
Schiffer wurde eng mit Chanel und Lagerfeld verbunden und gehörte zu den prägenden Supermodels der 1990er-Jahre. Lagerfeld verwendete ihren Namen 2009 bewusst als Kontrast zu Klum.
Sein Argument war im Kern: Schiffer sei in der Welt der großen Pariser Modehäuser etabliert gewesen, Klum nicht im gleichen Maße.
Diese Gegenüberstellung war allerdings stark von Lagerfelds persönlicher Definition der Modehierarchie geprägt. Klums Karriere funktionierte nach einem anderen Geschäftsmodell und verlagerte sich früh in Richtung amerikanischer Werbung, Entertainment und Fernsehen.
Das erklärt auch, warum beide Frauen international erfolgreich sein konnten, ohne dieselbe Art von Karriere zu verfolgen.
Der überraschende gemeinsame Auftritt 2012
Besonders interessant wurde die Geschichte drei Jahre nach Lagerfelds Kritik.
Am 24. Mai 2012 besuchten Karl Lagerfeld und Heidi Klum die amfAR-Gala „Cinema Against AIDS“ während der Filmfestspiele von Cannes. Fotos zeigen beide unmittelbar miteinander im Gespräch. E! führte sie sogar gemeinsam als „Heidi Klum & Karl Lagerfeld“ in seiner Bildergalerie der Veranstaltung. E! Online
British Vogue bestätigte, dass sowohl Lagerfeld als auch Klum zu den prominenten Gästen des Abends gehörten. Die Gala sammelte rund elf Millionen US-Dollar für die AIDS-Forschung ein. British Vogue
Deutsche Medien interpretierten die Bilder damals prompt als mögliche „Versöhnung“. GRAZIA schrieb, Lagerfeld und Klum hätten bei der Gala vergnügt miteinander gesprochen. GRAZIA Deutschland
Ob tatsächlich eine formelle Aussprache stattfand, ist nicht belegt.
Die Bilder zeigen aber deutlich, dass die beiden trotz der früheren öffentlichen Spitzen normal miteinander umgehen konnten.
Waren Karl Lagerfeld und Heidi Klum verfeindet?
Von einer dauerhaft belegten persönlichen Feindschaft zu sprechen, wäre zu stark.
Dokumentiert sind öffentliche Seitenhiebe Lagerfelds, insbesondere 2009. Dokumentiert ist außerdem Klums Antwort von 2011. Danach existieren Aufnahmen, auf denen beide 2012 freundlich miteinander sprechen. DIE WELT
Was nicht dokumentiert ist, sind private Auseinandersetzungen über Jahre, gegenseitige persönliche Angriffe in Serie oder ein offiziell erklärter Bruch.
Die passendere Beschreibung lautet deshalb: Sie hatten öffentlich unterschiedliche Auffassungen über Klums Stellenwert in der High-Fashion-Branche, wobei Lagerfeld diese Differenz besonders pointiert formulierte.
Warum war Lagerfelds Kritik damals so wirkungsvoll?
Karl Lagerfeld besaß zu diesem Zeitpunkt außergewöhnliche Autorität innerhalb der internationalen Modebranche.
Er leitete Chanel seit den 1980er-Jahren kreativ, arbeitete seit 1965 mit Fendi und führte zusätzlich seine eigene Marke. Das Metropolitan Museum of Art beschreibt seine Karriere als außergewöhnliche, rund 65 Jahre umfassende Laufbahn. The Metropolitan Museum of Art
Fendi bezeichnet die Verbindung zwischen dem Haus und Lagerfeld sogar als eine der langlebigsten kreativen Partnerschaften der Modegeschichte. Er begann dort 1965 und prägte die Marke über Jahrzehnte. Fendi
Wenn Lagerfeld öffentlich behauptete, ein Model gehöre nicht zur entscheidenden Pariser Modewelt, besaß diese Aussage deshalb erhebliches Gewicht.
Gleichzeitig war er für überspitzte und provokante Aussagen bekannt. Seine Kommentare über Klum sollten daher auch im Kontext seiner öffentlichen Persona betrachtet werden.
Heidi Klums Karriere widerlegte einen Teil der Kritik auf ihre eigene Weise
Lagerfeld konnte plausibel darauf hinweisen, dass Klum nie dieselbe Pariser Laufstegkarriere wie Claudia Schiffer hatte. Daraus folgte jedoch nicht, dass ihre Karriere unbedeutend war.
Klums offizieller Lebenslauf zeigt eine ungewöhnlich breite Entwicklung. Nach ihrem Modeldurchbruch etablierte sie sich in Werbung, Fernsehen und Produktion. heidiklum.de
Für „Project Runway“ erhielt sie zahlreiche Emmy-Nominierungen und gewann gemeinsam mit Tim Gunn 2013 einen Emmy als Moderatorin eines Reality- oder Wettbewerbsformats. Television Academy
Damit entwickelte sie eine Karriereform, die über klassisches Modeling hinausging.
Gerade rückblickend zeigt die Kontroverse deshalb zwei verschiedene Modelle von Modeprominenz: Lagerfeld stand für institutionelle High Fashion. Klum verband Modeling mit Werbung, Fernsehen und einer langfristig vermarktbaren persönlichen Marke.
Was geschah nach 2012?
Nach dem gemeinsamen Cannes-Auftritt entwickelte sich öffentlich keine größere neue Kontroverse zwischen den beiden.
Lagerfeld arbeitete bis kurz vor seinem Tod weiter für Chanel und andere Marken. Chanel bestätigt seinen Tod am 19. Februar 2019. Danach übernahm seine langjährige Mitarbeiterin Virginie Viard zunächst die kreative Leitung der Fashion-Kollektionen. CHANEL
Sein Einfluss auf die Modewelt blieb enorm. 2023 widmete das Metropolitan Museum of Art seiner Arbeit die große Ausstellung „Karl Lagerfeld: A Line of Beauty“. The Metropolitan Museum of Art
Klum setzte währenddessen ihre TV- und Entertainmentkarriere fort und blieb auch Jahrzehnte nach ihrem Modeldurchbruch international präsent.
Die Geschichte von Karl Lagerfeld und Heidi Klum als Zeitleiste
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1990er | Klum baut ihre internationale Modelkarriere vor allem in den USA aus |
| 1997 | Klum wird erster deutscher Victoria’s Secret Angel |
| 1998 | Cover der „Sports Illustrated Swimsuit Issue“ |
| 2001 | Klum zufolge kleidet Lagerfeld sie persönlich für die CFDA Awards ein |
| Februar 2009 | Wolfgang Joop bezeichnet Klum laut damaliger Berichterstattung als „Werbegirl“ |
| Juni 2009 | Lagerfeld sagt bei „Johannes B. Kerner“, er kenne Klum nicht und sie sei „nie in Paris“ gewesen |
| März 2011 | Klum reagiert öffentlich und verweist auf ihren kommerziellen Karriereweg |
| Mai 2012 | Klum und Lagerfeld werden bei der amfAR-Gala in Cannes freundlich miteinander fotografiert |
| 19. Februar 2019 | Karl Lagerfeld stirbt |
| 2023 | Das Metropolitan Museum of Art widmet Lagerfeld eine große Retrospektive |
Was an der Geschichte oft falsch erzählt wird
Die populäre Version lautet häufig: Karl Lagerfeld habe Heidi Klum für ein unbedeutendes „Werbegirl“ gehalten, sie gar nicht gekannt und die beiden seien deshalb jahrelang verfeindet gewesen.
So eindeutig ist die Quellenlage nicht.
Der Begriff „Werbegirl“ ist zuverlässig Wolfgang Joop zuzuordnen. Lagerfeld sagte dagegen tatsächlich, er kenne Klum nicht und sie sei nie in Paris gewesen. Gleichzeitig erklärte Klum später, dass Lagerfeld sie bereits 2001 persönlich eingekleidet hatte. DIE WELT
Und spätestens die gemeinsamen Bilder aus Cannes 2012 zeigen, dass von einer kompromisslosen persönlichen Feindschaft keine Rede sein muss. E! Online
Der tatsächliche Konflikt war eher ein Aufeinanderprallen zweier Vorstellungen von Modeerfolg.
Häufige Fragen zu Karl Lagerfeld und Heidi Klum
Mochte Karl Lagerfeld Heidi Klum nicht?
Lagerfeld äußerte sich öffentlich abwertend über Klums Stellung in der High-Fashion-Welt. Ob daraus eine persönliche Abneigung im privaten Sinne folgte, ist jedoch nicht belegt. 2012 wurden beide freundlich miteinander bei einer amfAR-Gala fotografiert. DIE WELT
Was sagte Karl Lagerfeld über Heidi Klum?
2009 sagte Lagerfeld bei „Johannes B. Kerner“, er kenne Klum nicht, Claudia Schiffer kenne sie ebenfalls nicht und Klum sei „nie in Paris“ gewesen. Gemeint war vor allem ihre fehlende Bedeutung in Lagerfelds Pariser High-Fashion-Umfeld. DIE WELT
Hat Karl Lagerfeld Heidi Klum wirklich nicht gekannt?
Diese Aussage war offenbar nicht buchstäblich gemeint. Klum erklärte 2011, Lagerfeld habe sie bereits für die CFDA Awards 2001 persönlich eingekleidet. t-online
Hat Karl Lagerfeld Heidi Klum „Werbegirl“ genannt?
Der bekannte Ausspruch „kein Topmodel, sondern ein Werbegirl“ wird in belastbarer Berichterstattung Wolfgang Joop zugeschrieben. Lagerfeld kritisierte Klum ebenfalls, verwendete aber in seiner bekannten ZDF-Aussage andere Formulierungen. DIE WELT
Haben Karl Lagerfeld und Heidi Klum zusammengearbeitet?
Eine dauerhafte Zusammenarbeit ist nicht dokumentiert. Klum sagte jedoch, Lagerfeld habe sie persönlich für die CFDA Awards 2001 eingekleidet. t-online
Haben sich Karl Lagerfeld und Heidi Klum versöhnt?
Eine offizielle Versöhnung wurde nicht bekanntgegeben. Im Mai 2012 wurden sie jedoch bei der amfAR-Gala in Cannes freundlich im Gespräch fotografiert, was damalige Medien als mögliches Ende der öffentlichen Spannungen interpretierten.
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